Keine Routine hält,
wenn die Dinge keinen Platz haben.
Solange dein Zeug keinen festen Ort hat, schiebst du beim Aufräumen nur Stapel von A nach B. Im 1:1 bauen wir in vier Wochen deine Grundordnung: was bleibt, wo es hingehört und wie du es nach deiner Logik sortierst. Für Mütter mit ADHS oder AuDHS, die schon viel ausprobiert haben. Ob mit Diagnose oder Vermutung: Du musst mir nichts beweisen.
inkl. 19 % MwSt. (637,82 € netto)
4 Sessions à 90 Min., Workbooks, tägliche Begleitung
Vorher: kostenloses Erstgespräch
„Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.“
Du räumst auf, und zwei Tage später sieht es wieder so aus. Nicht, weil du es nicht versuchst. Sondern weil vieles bei dir gar keinen Ort hat, an den es zurück könnte.
Aufräumen heißt bei dir: Stapel umziehen
Du räumst den Esstisch ab, weil Besuch kommt. Post, Bastelsachen und die Brotdose landen auf der Kommode. Am Wochenende wandert alles zurück auf den Tisch.
Überall liegt etwas, also fängst du überall an
Im Flur, im Bad, im Kinderzimmer: Du hast an drei Stellen angefangen, und keine ist fertig. Am Abend bist du müde und siehst trotzdem keinen Unterschied.
Die Oberfläche schaffst du. Schränke und Schubladen nicht.
Die sichtbaren Flächen bekommst du hin. Dahinter ist alles voll, deshalb bleibt Neues draußen liegen: auf der Waschmaschine, auf dem Stuhl im Schlafzimmer, im Eingang.
„Stell dir einen Timer auf 15 Minuten“
Steht in fast jedem ADHS-Ratgeber. Aber womit fängst du an, damit sich der Anfang lohnt? Und wohin mit den Sachen, wenn es keinen Platz für sie gibt? Das sagt dir keiner. Genau das klären wir in Woche 1.
Mal ehrlich: Das heißt nicht, dass du keine Routinen kannst. Eine Routine sagt dir, wann du aufräumst. Sie sagt dir nicht, wohin. Wenn die Grundordnung fehlt, hat auch die beste Routine nichts, woran sie sich festhalten kann.
Warum ich so arbeite
Ich liebe Ordnung. Ich brauche sie. Und gleichzeitig weiß ich, wie schwer es ist, sie zu halten, wenn der Kopf voll ist.
Ich vermute, dass ich selbst neurodivergent bin, wahrscheinlich AuDHS, also ADHS mit autistischen Zügen. Eine Diagnose habe ich nicht. Ich beschäftige mich aber seit Jahren mit ADHS und Autismus und erkenne mich in vielem wieder, auch in diesem Zwiespalt zwischen Ordnungsliebe und Chaos.
Deshalb fange ich im 1:1 nicht mit Tipps an, sondern mit Fragen. Wie tickst du? Was klappt bei dir schon? Was hast du ausprobiert, und warum hat es nicht gehalten? Erst dann bekommen deine Sachen einen Ort, und zwar mit dem, was du schon hast.
Ordnungscoaches gibt es viele. Nicht alle passen zu dir.
Mit Ordnungscoaching ist es wie beim Friseur. Wir verstehen alle unser Handwerk. Die eine schneidet lieber, der andere färbt lieber, manche sind günstiger, andere arbeiten mit anderen Marken. Und wenn dir jemand beim Schneiden zu viel redet, gehst du nicht wieder hin, egal wie gut der Schnitt war.
Im 1:1 zeigst du mir Schränke und Schubladen, die sonst niemand sieht, und wir entscheiden viermal 90 Minuten lang gemeinsam, was bleibt und wohin es kommt. Da muss es menschlich passen.
Direkt, ohne Urteil
Du musst nichts aufräumen, bevor du mir eine Ecke zeigst. Und wenn ich sehe, dass eine Idee bei dir nicht halten wird, sage ich es, bevor du Zeit hineinsteckst.
Pragmatisch
Es muss in deinem Alltag halten, nicht auf Instagram gut aussehen. 80 % reichen. Alles, was besser ist als vorher, ist gut.
Eher nicht die Richtige bin ich, wenn du …
- jemanden suchst, der für dich aufräumt oder ausmistet
- zwischen den Terminen gerade keine Zeit zum Umsetzen hast
- vor allem Tipps sammeln möchtest
- in erster Linie ein Zuhause wie auf Pinterest willst
Du kaufst erst mal gar nichts.
Vor jedem 1:1 steht ein kostenloses Erstgespräch. Du hörst, wie ich klinge, und merkst, ob du dir vorstellen kannst, mir vier Wochen lang dein Zuhause zu zeigen. Ich merke, ob ich dir helfen kann. Passt es nicht, sage ich dir das ehrlich, und ich hoffe, du mir auch. Erst wenn wir beide Ja sagen, geht es los.
Erst ein Platz für alles. Dann Routinen.
Gleiche Routine, zwei Wohnungen: abends 10 Minuten Wohnzimmer.
Ohne Grundordnung
Du sammelst Spielzeug, Post, ein Ladekabel und zwei Haarspangen ein. Und dann? Das Kabel kommt in die Schublade, in der schon alles Mögliche liegt. Die Post auf den Stapel im Flur. Der Rest in einen Korb.
Nach einer Woche ist der Korb voll, der Stapel im Flur höher, und die Routine schläft ein. Nicht, weil du sie nicht durchziehst, sondern weil sie ins Leere läuft.
Mit Grundordnung
Die gleichen Dinge, aber jedes hat einen Ort, den du kennst: Das Spielzeug kommt in die Kiste im Kinderzimmer, die Post in die Ablage an der Garderobe, das Kabel in die Kabelschublade, die auch zugeht.
Nach 10 Minuten ist das Wohnzimmer frei, und am nächsten Morgen findest du alles wieder. Jetzt hat die Routine etwas, woran sie sich festhalten kann.
- Mit Routinen und Putzplänen starten, solange die Dinge keinen Platz haben
- Einkaufslisten für Boxen, Körbe und Labeldrucker
- Ein Standardsystem, das bei allen gleich aussieht
- Alles auf einmal ausräumen
- Ich lerne dich kennen: wie du tickst, was schon klappt und warum Bisheriges nicht gehalten hat
- Wir reduzieren: Was gehört noch zu eurem jetzigen Leben?
- Jedes Ding bekommt einen festen Ort, nach deiner Logik. Bei der einen gehören die Sportsachen der Kinder ins Kinderzimmer, bei der anderen an die Haustür, weil sie dort gebraucht werden
- Wir arbeiten mit dem, was da ist. Erst verstehen, dann (vielleicht) kaufen
- Was im Alltag nicht hält, passen wir an
Was in den vier Wochen drin ist
4 Sessions à 90 Minuten
Einmal pro Woche per Video. Du nimmst mich mit durch den Bereich, wir entscheiden gemeinsam, was bleibt und wohin es kommt, und legen fest, was bis zum nächsten Termin dran ist.
Jeden Tag im Chat
Vier Wochen lang über den Messenger, den du sowieso öffnest. Wenn du beim Einräumen feststeckst, fragst du, statt bis zum nächsten Termin zu warten.
Ein Workbook pro Woche
Als Leitfaden zwischen den Terminen, damit du nicht rätseln musst, was wir besprochen haben und was als Nächstes kommt.
Aufzeichnung und Fragen per E-Mail
Jedes Gespräch kannst du aufzeichnen und später nachschauen. Fragen schickst du vorab per E-Mail. Ich antworte direkt oder im nächsten Termin.
Geht das online, wenn ich nie in deiner Wohnung stehe? Du nimmst mich per Video mit durch den Raum und öffnest die Schränke, um die es geht. Ich stelle Fragen, statt anzufassen, und du räumst selbst. Dadurch weißt du danach, warum etwas wo liegt, und findest auch allein dorthin zurück.
So laufen die vier Wochen ab
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Vorher: kostenloses Erstgespräch
Du erzählst, wo du gerade stehst und was du schon ausprobiert hast. Wir schauen, ob es zwischen uns passt und ob das 1:1 für dich der richtige Start ist. Kein Verkaufsgespräch, und du kaufst an dieser Stelle noch nichts.
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Woche 1: Wie du tickst und womit sich der Anfang lohnt
Wir bestimmen deinen Ordnungstyp: Musst du Dinge sehen, damit sie nicht vergessen sind? Sortiert dein Kopf nach Kategorie oder nach Anlass? Dann legen wir dein Projekt fest, also den Bereich, in dem die fehlende Grundordnung dich gerade am meisten ausbremst.
Danach weißt du, womit du anfängst und was du in den 15 oder 20 Minuten konkret tust, statt nur einen Timer zu stellen.
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Woche 2: Umsetzung, Teil 1
Wir reduzieren und geben den Dingen einen festen Ort, nach deiner Logik. Zwischen den Terminen räumst du um, in Schritten, die in deinen Alltag passen. Ich frage jeden Tag nach.
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3
Woche 3: Umsetzung, Teil 2
Jetzt zeigt sich, welche Orte im Alltag halten und welche nicht. Wo Dinge immer wieder woanders landen, schauen wir, warum, und verlegen den Platz dorthin, wo du ihn brauchst.
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Woche 4: Rückblick und wie es weitergeht
Wir schauen, was sich verändert hat, auch das, was du selbst vielleicht übersiehst. Du gehst mit einem Plan raus: wie du nach einem chaotischen Wochenende zur Grundordnung zurückfindest und wie es nach den vier Wochen weitergeht.
Zwischen den Terminen setzt du selbst um. Plane dafür Zeit ein, sonst bleibt es bei guten Gesprächen.
Woran du nach vier Wochen merkst, dass sich etwas bewegt
Ich verspreche dir keine Wohnung, die für immer aufgeräumt bleibt, und nach vier Wochen ist auch nicht alles fertig. Aber das kann sich sichtbar verändern:
Ein Bereich hat seine Grundordnung.
Jedes Ding dort hat einen Ort, den du kennst, sortiert nach deiner Logik und nicht nach Pinterest.
Die Sachen landen an ihrem Platz.
Und nicht mehr im Eingang, auf der Treppe oder auf dem Stuhl im Schlafzimmer.
Kein Organizer-Großeinkauf.
Wir arbeiten mit dem, was da ist. Wenn dir später etwas fehlt, weißt du genau, was.
Du hast einen Plan für danach.
Du weißt, wie du nach einem vollen Wochenende zurückfindest und was als Nächstes dran ist.
Du weißt, warum es vorher nicht gehalten hat.
Es lag nicht daran, dass du keine Routinen durchhältst. Deinen Sachen hat der Platz gefehlt. Den haben sie jetzt, und du hast ihn selbst gebaut.
Ordnung herstellen ist das eine. Sie halten das andere.
„Ordnung kann man einmal herstellen, aber man muss sie ja auch beibehalten.“
Ein Satz, den ich oft höre.
Im 1:1 entsteht deine Grundordnung. Ohne sie bringen auch gute Routinen wenig, weil du immer wieder an dieselben Grenzen stößt. Mit ihr wissen neue Gewohnheiten, wohin die Dinge gehören.
Damit das neue System den Alltag übersteht, gibt es danach das Cheerleading: jeden Tag eine Nachricht, alle zwei Wochen ein Gespräch, Aufgaben in 20-Minuten-Schritten. Ob du weitermachst, entscheidest du in Woche 4. Nichts verlängert sich von allein.
Was im 1:1-Coaching drin ist
4 Wochen, 4 Sessions, jeden Tag Begleitung im Chat
Mal ehrlich: 759 € sind viel Geld, und das will ich nicht kleinreden. Rechne trotzdem kurz mit: die Minuten, die du jeden Morgen suchst. Die Abende, an denen du Stapel umgeräumt hast. Und das Geld, das schon in Boxen, Putzpläne und Ratgeber geflossen ist, die nicht gehalten haben.
Bezahlt wird erst, wenn wir uns im Erstgespräch kennengelernt haben und beide sagen: Das passt.
- Kostenloses Erstgespräch vorab
- 4 Sessions à 90 Minuten per Video
- Ein Workbook pro Woche als Leitfaden zwischen den Terminen
- Aufzeichnung aller Gespräche, wenn du möchtest
- Fragen vorab per E-Mail, Antwort direkt oder im nächsten Termin
- 4 Wochen tägliche Begleitung im Messenger deiner Wahl
- Ein Plan, wie es nach den vier Wochen weitergeht
So kannst du mit mir arbeiten
Innen & Außen
Für dich, wenn du erst mal selbst anfangen möchtest und wenig Budget hast.
Online-Kurs, den ich gemeinsam mit Danièle Joecker entwickle. In der Beta sind Modul 1 und 2 enthalten, dazu eine Austauschgruppe für Fragen und Body-Doubling. Mitmachen ist freiwillig: Niemand muss erzählen, jede darf.
1:1-Coaching (4 Wochen)
Für dich, wenn dir erst ein System fehlt und du nicht weißt, wo du anfangen sollst.
Die Basisarbeit: vier Video-Sessions à 90 Minuten, ein Workbook pro Woche und tägliche Begleitung im Chat. Wir finden heraus, was bei dir nicht hält, und bauen ein System aus dem, was schon da ist.
Cheerleading
Für dich, wenn du weißt, was zu tun ist, und jemanden brauchst, der nachfragt.
Eine Nachricht am Tag, alle zwei Wochen ein Gespräch, Aufgaben in 20-Minuten-Schritten. Hält deine Ordnung im Alltag am Leben, am besten direkt nach dem 1:1.
Nichts davon passt so richtig?
Vielleicht passt für dich weder der Kurs noch vier Wochen am Stück noch eine tägliche Nachricht. Schreib mir, was du brauchst, und wir schauen gemeinsam, ob wir eine Lösung finden. Flexibel und auf Anfrage.
Mein Tipp: Wenn bei dir noch keine Grundordnung steht, starte mit dem 1:1. Steht sie schon und hält nur im Alltag nicht, kannst du direkt mit dem Cheerleading beginnen. Du musst das aber nicht vorher allein entscheiden: Im kostenlosen Erstgespräch finden wir zusammen heraus, womit du am besten startest.
Was du vielleicht noch wissen möchtest
Schau auf das, was bei dir herumliegt: Gibt es für diese Dinge einen festen Platz, an den du sie sofort zurücklegen könntest? Wenn ja und sie landen trotzdem nicht dort, hängt es eher am Dranbleiben. Dann passt das Cheerleading. Wenn du beim Aufräumen oft nicht weißt, wohin damit, oder die Schränke so voll sind, dass nichts mehr reinpasst, fehlt die Grundordnung. Dann starten wir mit dem 1:1. Sicher bist du dir nicht? Genau das klären wir im Erstgespräch.
Du erzählst, wo es bei dir hängt und was du schon ausprobiert hast. Wir schauen, ob es zwischen uns passt und ob das 1:1 der richtige Start für dich ist oder ein anderes Angebot besser passt. Das Gespräch ist kostenlos, und du gehst danach keine Verpflichtung ein.
Das musst du nicht wissen. In Woche 1 suchen wir gemeinsam den Bereich aus, in dem dich die fehlende Ordnung im Alltag am meisten ausbremst. Oft ist das nicht der Raum, der am schlimmsten aussieht, sondern der, an dem morgens alles hängen bleibt.
Du nimmst mich per Video mit durch den Raum und öffnest die Schränke, um die es geht. Ich stelle Fragen, statt anzufassen, und du räumst selbst. So weißt du danach, warum etwas wo liegt, und findest auch allein dorthin zurück.
Das hängt von deinem Projekt ab. Wir planen die Aufgaben so, dass sie in deinen Alltag passen, nicht umgekehrt. Du brauchst in diesen vier Wochen aber etwas Luft zum Umräumen. Wenn gerade gar nichts geht, sagen wir das im Erstgespräch ehrlich und schauen, ob ein anderer Zeitpunkt besser passt.
Dann reden wir darüber, was im Weg war. Kind krank, Überstunden, ein Tag, an dem nichts ging: Das gehört zum Familienalltag dazu. Wir passen den Plan an und machen weiter.
Nein. Du kannst eine Diagnose haben, eine Vermutung oder keins von beiden. Ich stelle keine Diagnosen.
Nein. Wir arbeiten mit dem, was du schon hast. Wenn sich zeigt, dass dir ein bestimmter Behälter fehlt, weißt du dann genau, welcher, und kaufst ihn nicht auf Verdacht.
Erst ein Platz für alles. Dann hält auch die Routine.
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir zusammen, ob es passt und womit du am besten startest. Ich freue mich, dich kennenzulernen.